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Pressemeldungen

Japanische Enzephalitis – Welche Reisenden sind gefährdet?

· Konsensuspapier: Führende Reiseexperten geben Empfehlung zur Impfaufklärung über die Japanische Enzephalitis ab
· Jeder Reisende in Endemiegebiete soll über das Risiko einer Japanischen Enzephalitis  informiert werden
· Konsensuspapier kann kostenlos bestellt werden

Marburg, 08.10.2009 - In einem Konsensuspapier haben sich führende Experten dafür ausgesprochen, dass jeder in ein Endemiegebiet Reisende bei der Impfberatung über das Risiko einer Japanischen Enzephalitis (JE) informiert werden sollte und dass er bei jeder Art und Dauer der Reise an JE erkranken könnte. Das gesamte Konsensuspapier können sich Interessierte jetzt im Internet unter http://www.reiseerkrankungen.de/JE kostenlos bestellen.

Mit der Zulassung des neuen inaktivierten Impfstoffes steht seit Frühjahr 2009 eine Schutzmaßnahme zur Verfügung, die sich durch eine gute Verträglichkeit und gute Wirksamkeit auszeichnet. Der Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis ist zunächst für Personen ab 18 Jahren zugelassen. Die Grundimmunisierung besteht aus zwei Impfungen, verabreicht im Abstand von 28 Tagen.

Die Japanische Enzephalitis ist in vielen Ländern Südostasiens, z.B. Indien, Thailand, Indonesien, den Philippinen, China und Korea verbreitet. Sie kommt vor allem in ländlichen Gebieten vor. Allerdings sind Erkrankungen an JE auch bereits in der Umgebung von größeren Städte aufgetreten. Jedes Jahr werden in Asien zwischen 30.000 und 50.000 Erkrankungen gemeldet. „Da das Reiseaufkommen nach Asien zunimmt, werden immer mehr Menschen aus Europa dem Risiko einer Infektion mit der Japanischen Enzephalitis ausgesetzt. Dies gilt umso mehr, da bei vielen Urlaubern Ausflüge ins Landesinnere fester Teil des Programms sind“, erklärt PD Dr. Tomas Jelinek vom Berliner Centrum für Reise- und Tropenmedizin.

Das JE-Virus wird durch Stechmücken übertragen. Die Schwere der Erkrankung ist nicht vorhersehbar. Sie kann einen leichten aber auch schweren Verlauf nehmen.
Verläuft die JE schwer, kann sie eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks zur Folge haben und lebensbedrohlich werden. 30 Prozent der schwer Erkrankten sterben und etwa die Hälfte der Überlebenden leidet an bleibenden Folgeschäden wie Bewegungsstörungen oder neurologischen Beschwerden. „Den meisten Reisenden ist die Japanische Enzephalitis sehr wahrscheinlich noch nicht bekannt, weshalb Ärzte in einem reisemedizinischen Beratungsgespräch detaillierte Informationen geben sollten“, rät Reisemediziner Jelinek.

In Asien ist JE so bekannt wie bei uns die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Beide Viren gehören zur selben Familie und verursachen ähnliche Krankheitsbilder, gegen die es keine Therapie gibt. Die JE-Schutzimpfung ist in Asien daher ein Standard wie bei uns die Zecken-Schutzimpfung.

Weitere Infos unter www.reiseerkrankungen.de

Über Novartis

Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen, kostengünstigen generischen Medikamenten sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 96 700 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Novartis Vaccines and Diagnostics ist eine Division von Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen und Hilfsmitteln liegt. Die Division beinhaltet zwei Bereiche: Novartis Vaccines und Chiron. Novartis Vaccines ist der weltweit fünftgrößte Impfstoffhersteller und der zweitgrößte Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division gehören Grippe-, Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe. Chiron steht für das Bluttest- und Molekulardiagnostik-Geschäft und arbeitet daran, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten durch Entwicklung neuartiger Bluttests zum Schutz der weltweiten Versorgung zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartisvaccines.com.

Novartis Vaccines in Marburg ist der deutsche Standort des Impfstoffherstellers Novartis Vaccines and Diagnostics. In Deutschland hat der Impfstoffhersteller eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises. In Deutschland ist Novartis Vaccines führender Spezialist bei Influenza- und FSME-Impfstoffen. Am Standort Marburg werden neben Grippe- und FSME-Impfstoff u.a. auch Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Tollwut hergestellt. Informationen unter www.novartis-vaccines.de.

Ansprechpartner für die Medien:

Irene von Drigalski
Leiterin Communications Novartis Vaccines
+49-6421-393265 (direkt)
Irene.vonDrigalski@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

Stefanie Mohr
Referentin Fach-PR/Produktkommunikation
+49-6421-395944
Stefanie.Mohr@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

Medienmaterial

Informationen sowie Bildmaterial in unterschiedlicher Auflösung stehen Journalisten in einem geschützten Pressebereich auf der Internetseite von Novartis Vaccines zur Verfügung. Anmeldungen und Einloggen unter http://www.novartis-vaccines.de/php/presse/login.php.

Auf www.novartis-vaccines.de finden Interessierte außerdem den Em@il von Behring Newsletter. Dieser kann unter www.novartis-vaccines.de/php/newsletter/ kostenlos abonniert werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.

 

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09.01.2012 16:43 Uhr

 

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