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Pressemeldungen

Doppelgeburtstag zum Community Partnership Day von Novartis Vaccines

- Erster Community Partnership Day von Novartis Vaccines ein großer Erfolg. 
- Über 300 Mitarbeiter aus Marburg nahmen am 26. April 2007 an insgesamt 19 Projekten teil. 
- Weltweit geschätzt 10.000 Teilnehmer.

26.04.2007 - Weltweit fand heute zum 11. Mal der Novartis Community Partnership Day (Tag der Partnerschaft) statt. Erstmals nahm auch Novartis Vaccines in Marburg an diesem für das Unternehmen und die Stadt wichtigen Ereignis teil. Am Donnerstag, den 26. April, tauschten über 300 Novartis Vaccines-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz einen Tag lang für ein soziales oder kulturelles Projekt in Marburg und direkter Umgebung ein. Weltweit geht Novartis von rund 10.000 Mitarbeitern aus, die am "Tag der Partnerschaft" teilgenommen haben.
 
"Gesellschaftliche Verantwortung ist für unser Unternehmen besonders wichtig - weltweit und besonders intensiv im regionalen Umfeld", hob Dr. med. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer von Novartis Vaccines, hervor. Oberbürgermeister Egon Vaupel, Gastgeber für die Abschlussveranstaltung auf dem Marktplatz: "Wir freuen uns, dass ein für die Stadt so wichtiges Unternehmen wie Novartis Vaccines sich hier auch sozial engagiert." 
 
An 19 Projekten konnten sich die Novartis Vaccines Mitarbeiter beteiligen. Wichtige Partner hierbei waren die Stadt Marburg und die Marburger Philipps- Universität, aber auch Einrichtungen wie z.B. die Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. (vgl. auch die vollständige Liste aller Projekte und Partner).
 
Der Community Partnership Day findet jedes Jahr im April zum "Geburtstag" von Novartis - dem Tag der Fusion von Ciba-Geigy und Sandoz im Jahr 1997 – statt und ist ein weltweiter Aktionstag bei Novartis zu Gunsten der Gemeinschaft. "In Marburg feiern wir an diesem Tag gleich einen Doppel-Geburtstag: Die Gründung von Novartis in 1997 und die Übernahme von Chiron Vaccines durch Novartis, denn die fand im April 2006 statt und jährt sich also zum ersten Mal", erklärte Geschäftsführer Markus Leyck Dieken.

Projektbeschreibung
 
1. Ummantelung von seltenen Apfelbäumen in der Streuobstwiese (Fachdienst für ländlichen Raum und Verein zur Förderung historischer Obstsorten Görzhausen e.V.)
Am Rande vieler Städte und Dörfer im Landkreis findet man Streuobstbestände; sie sind ein altes Kulturlandschaftselement. Die Flächen werden nicht gedüngt und es werden auch keine Pestizide eingesetzt, so dass sich eine artenreiche Wiesenvegetation entwickeln kann. Die Streuobstwiesen haben eine wichtige Bedeutung als Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Der Fachdienst für ländlichen Raum kümmert sich als zentrale Schnittstelle um die Organisation der Streuobstwiesen der Region. Die Novartis Vaccines-Mitarbeiter wurden angeleitet, die alten, mittlerweile zu engen Ummantelungen zum Schutz vor Schädlingen und Schaffraß gegen neue Weidematten auszutauschen.

2. Frühlingsolympiade im Kerstin-Heim (Kerstin-Heim)
Das Kerstin-Heim ist ein Internat mit Sonderschule und Kurzzeitpflege für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung und bietet jungen Erwachsenen die Möglichkeit des betreuten Wohnens. Spiele, Sport und Bewegung stehen bei allen Kindern hoch im Kurs. Bei der Frühlingsolympiade haben Novartis Vaccines-Mitarbeiter verschiedene Stationen für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung aufgebaut und sich mit ihnen als Team im gemeinsamen Wettbewerb gestellt.

3. Renovierung Workcamp Freizeitgelände Stadtwald (Jugendförderung Stadt Marburg)
Das Freizeitgelände Stadtwald ist eine pädagogische Einrichtung der Jugendförderung Marburg und bietet Kindern und Jugendlichen aus aller Welt als Ferien-, Freizeit- und außerschulischer Lernort zahlreiche Möglichkeiten für das soziale Lernen in Gruppen und Gemeinschaften.
Mitarbeiter von Novartis haben kleine Ausbesserungen am Bühnenbau vorgenommen und ein altes Geländer durch eine neues und sichereres ersetzt.

4. Renovierung des Planetenlehrpfades – Neuer Glanz dem Sonnensystem (Deutsche Blindenstudienanstalt e.V.)
Im Mittelpunkt der Arbeit der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) steht seit ihrer Gründung 1916 der Gedanke der Hilfe zur Selbsthilfe.
Seit September 1995 hat auch Marburg ein eigenes Sonnensystem – den Planetenlehrpfad der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V.
Nach zwölf Jahren wird es Zeit für ein paar kleine Ausbesserungen: Die Sonne benötigt ein neues Gelb, um wieder im alten Glanz zu strahlen; die eine oder andere Schautafel sollte dringend entmoost werden und auch die Natur muss in ihre Schranken gewiesen werden, um den Weg zu den Planeten wieder freizugeben. Novartis Vaccines-Mitarbeiter haben sich in dem maßstabsgetreuen Modell von der Sonne in Richtung Pluto mit etwa dreifacher Lichtgeschwindigkeit (Modell 4 km/h) bewegt und sich bei ihrer gut 4,5 Milliarden km (6.000 m) langen Reise um die Pflege des Lehrpfades gekümmert.

5. Trommelworkshop (Verein für interkulturellen Austausch und Bildung e.V. und Schule für Praktisch Bildbare)
Trommeln heißt nicht wild auf einen Hohlkörper einzuschlagen in der Hoffnung, dass niemand gestört wird. Vielmehr ist Trommeln eine Kunst, die erlernt werden kann. Schon in alten Kulturen wurde das Trommeln bei Zeremonien und Ritualen verwendet und erfüllte die Menschen mit einem einzigartigen Gefühl der Zusammengehörigkeit, verbunden mit Freude und Lebenskraft. In diesem Projekt werden Novartis Vaccines-Mitarbeiter gemeinsam mit behinderten Menschen durch zwei erfahrene Trommelkünstler geschult. Im Laufe des Workshops haben sie sich mit ihrem Trommelpartner als Gruppe ein Musikstück angeeignet und am Nachmittag auf dem Marktplatz präsentiert.

6. Blumen auf dem Spielplatz (Kinder- und Jugendpsychiatrie Lahnhöhe)
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie Lahnhöhe bietet besondere Hilfen für besondere Kinder an. Auf dem 1974 erschlossenen Areal soll ein neuer Spielplatz für die jungen Patienten gebaut werden. Unter Anleitung des Klinik-Gärtners haben Novartis Vaccines-Mitarbeiter dem entstehenden Spielplatz mit Pflanzen einen bunten Rahmen gegeben.
 
7. Renovierung der Astrid-Lindgren-Schule (Astrid-Lindgren-Schule)
Die Astrid-Lindgren-Schule Marburg versteht sich als Hort für Kinder unterschiedlicher Herkunft und strebt ein freundliches Miteinander in den Klassen und der ganzen Schule an. Grundlage dafür ist gegenseitige Achtung und Toleranz im Schulalltag und die Vermittlung sozialer Kompetenzen als wichtigstes Ziel der sozialen Erziehung.
Novartis Vaccines-Mitarbeiter waren bei diesem Projekt mit der Neugestaltung der Schülerbibliothek und der dazugehörigen Miniküche betraut. Ziel war es, ein freundliches Umfeld zu schaffen, in dem Kindern Lesen Spaß und Freude bereitet. Alternativ bestand bei gutem Wetter auch die Möglichkeit, Arbeiten im Außenbereich durchzuführen: die Fassade zum Innenhof der Schule soll sich nahtlos in das freundliche Ambiente des Areals eingliedern und bekommt daher einen neuen Anstrich, der sich in das Farbkonzept der Schule einfügt.
 
8. Eine Kletterwand im Liebfrauen-Kindergarten (Kindergarten Liebfrauen i. d. Badestube)
Hoch hinaus – eine Erfahrung die Kinder gern im täglichen Leben suchen. Um einer Gruppe von Kindern diese Erfahrung im sicheren Rahmen zu ermöglichen, bekommt der Liebfrauen-Kindergarten am Richtsberg eine Kletterwand in seinen Spielraum gebaut. Die Novartis Vaccines-Mitarbeiter befestigten unter fachlicher Anleitung die Rückwand, brachten Haltegriffe an und gestalteten die Wände des Spielraums mit kindgerechten Motiven.

9. Pflanzung eines ‚Weinberges’ am nördlichen Teichrand (Botanischer Garten der Philipps-Universität Marburg)
Die Besucher des Botanischen Gartens in Marburg sollen zukünftig ein Weinberg-Modell besichtigen können. Um dem Projekt Gestalt zu geben, muss der Boden bearbeitet, Weinstöcke gepflanzt und entsprechende Stützgerüste montiert werden. Geschulte Mitarbeiter des Botanischen Gartens haben die Novartis Vaccines- Mitarbeiter eingewiesen, die dann unter fachkundiger Begleitung die "Geheimnisse" des Weinbergbaus erkundet haben.

10. Beseitigung der noch vorhandenen Sturmschäden im südlichen Areal des Botanischen Gartens (Botanischer Garten der Philipps-Universität Marburg)
Sturm "Kyrill" hat vor allem im Gebiet der Rhododendren und des Frühlingswaldes viele Schäden verursacht. Die Aufräumarbeiten sind aufwändig. Gefragt war die Hilfe der Novartis Vaccines-Mitarbeiter beim Aufsammeln des verbliebenen Astbruchs sowie der Aufarbeitung des angefallenen Bruchholzes. Der Erlös aus dem Verkauf des Holzes kommt der Wieder- und Nachbepflanzung zugute – vor allem im Bereich der Rhododendrenpflanzung.

11. Laborraum für die Nutzung durch die "Grüne Schule" herrichten (Botanischer Garten der Philipps-Universität Marburg)
Das Labor der "Grüne Schule" ist ein Laborraum für Schülerexperimente im Rahmen außerschulischer Aktivitäten aller Altersstufen und zur Begabtenförderung im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Daneben bietet es die Möglichkeit der Lehrerfortbildung. Dieser Raum steht Lehrern und SchülerInnen für Experimente an und mit Pflanzen und Pflanzenmaterial zur Verfügung. Das Labor wird derzeit nicht genutzt und muss vor der Wiederbenutzung aufgeräumt und ein- bzw. hergerichtet werden. Novartis Vaccines-Mitarbeiter sollten vorhandene Geräte (z.B. Erdautoklav, Gaschromotograph, Gasflaschenschrank) anschließen und betriebsfertig machen. Auch vorhandenes Mobiliar musste seinen richtigen Platz finden.

12. Malen und Ausstellen in der Kinderklinik (Kinderklinik)
Das Zentrum für Kinderheilkunde ist Teil des Universitätsklinikums Marburg Gießen. Im lichten Foyer der Kinderklinik Marburg haben Novartis Vaccines-Mitarbeiter eine Malschule eingerichtet und zusammen mit den Kindern der Klinik und der Mal-Schule an der Brüder-Grimm-Schule das Motto "Heilige Elisabeth" für einen Mal-Tag künstlerisch umgesetzt. Die dabei entstandenen kleinen Meisterwerke werden professionell gerahmt und im Foyer der Klinik ausgestellt. So können Familie und Freunde der Kinder die bunten Gemälde jederzeit während der Ausstellungsdauer begutachten.

13. Mithilfe bei der Nachlasserschließung von Richard Hamann (Universitätsbibliothek der Philipps-Universität Marburg)
Zur Zeit findet in der Universitäts-Bibliothek (UB) ein Projekt zur Erschließung des Nachlasses von Richard Hamann statt, ein für die Universität Marburg sehr bedeutender Kunsthistoriker. Hierzu muss der Briefwechsel aus den Aktenordnern entfernt und in eigene Mappen "umgebettet" werden.
Novartis Vaccines-Mitarbeiter lernten bei diesem Projekt die wesentlichen Schritte einer Erschließung kennen, z.B. die Anfertigung der Schutzkartonagen, die den kostbaren Briefwechsel beherbergen sollen.

14. Neuanstrich für die Bibliothek Germanistik (Universitätsbibliothek der Philipps-Universität Marburg)
Die Bibliothek Germanistik ist eine Teilbibliothek der Universitätsbibliothek. Dort soll den Studenten ein Raum zur Verfügung gestellt werden, in dem Sie in Gruppen Referate vorbereiten, diskutieren und Präsentationen proben können. Diesen Raum sollten Novartis Vaccines-Mitarbeiter mit einem kleinen Anstrich versehen, ihn dekorieren und mit drei Wandregalen, Tischen und Stühlen – die bereits vorhanden sind – ausstatten.

15. Unterstützung bei der Buchreparatur (Universitätsbibliothek der Philipps-Universität Marburg)
Auch an Büchern gehen die Zeichen der Zeit nicht spurlos vorüber. Durch vielmaliges Umschlagen, Durchstöbern und auch mal zwischen die Zeilen lesen verlieren die Seiten ihren Halt im Buch. Doch nur, weil das eine oder andere Blatt nicht mehr ganz fest sitzt, wirft man ein Buch nicht gleich weg.
Eine beständige und wiederkehrende Arbeit in der Buchpflege an der Universitätsbibliothek ist die Reparatur solcher kleinen Schäden an der Substanz. Novartis Vaccines-Mitarbeiter haben nach einer kurzen Einführung die reparaturbedürftigen Schätze wieder in – beinahe – neuem Glanz erstrahlen lassen.

16. Gegenstände erfahren – Kulturen verstehen (Fachbereich Völkerkunde am Institut für Vergleichende Kulturforschung an der Philipps-Universität Marburg für die Deutsche Blindenstudienanstalt e.V.)
Im Mittelpunkt der Arbeit der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. (blista) steht seit ihrer Gründung 1916 der Gedanke der Hilfe zur Selbsthilfe.
Sehende begreifen die Welt durch Betrachten. Sehbehinderte begreifen Sie im wahrsten Sinne des Wortes. Der Fachbereich Völkerkunde erklärte den Novartis Vaccines-Mitarbeitern die Herstellung, Bedeutung und Nutzen von fremden Gegenständen (z.B. Musikinstrumente oder Jagd-Waffen) aus unterschiedlichsten Ländern. Gemeinsam mit sehbehinderten Schülern "begriffen" sie die Gegenstände und nahmen mit ihnen zusammen im Dialog die Welt mit anderen Augen wahr.

17. Farben und Muster aus aller Welt (Fachbereich Völkerkunde am Institut für Vergleichende Kulturforschung an der Philipps-Universität Marburg für Marburger Schulen auf dem Marktplatz)
Dieses Projekt bot Novartis Vaccines-Mitarbeitern die besondere Gelegenheit, die Farben und Muster fremder Kulturen verstehen zu lernen. Anhand einer kurzen Einführung durch die Mitarbeiter der Völkerkunde wurden sie darauf vorbereitet, einen Workshop für Marburger Schüler auf dem Marktplatz zu leiten. Die Mitarbeiter gingen mit den Schülern auf Weltreise und entdeckten beim Drucken, Stempeln und Malen fremde Kulturen. Souvenirs dieser Reise könnten afrikanische Kangas, marokkanische Tätowierungen oder auch indische Hennabemalungen sein, welche die Novartis Vaccines-Mitarbeiter und die Schüler selbst gestalten.

18. Das Marktplatz-Team / Abschlussveranstaltung
Der erste Marburger Community Partnership Day fand seinen Ausklang in einer Abschlussveranstaltung ab 16:00 Uhr auf dem Marktplatz. Geboten wurden nicht nur ein Grußwort durch den Oberbürgermeister Egon Vaupel, Vorstellung und Ehrung der begünstigten Einrichtungen, die am Community Partnership Day teilgenommen haben, sondern auch die Präsentation des Trommelworkshops und die Live-Band "Subcutâneo” sorgten bei Schlemmer und Schmaus für eine Abrundung des Programmes.
Aber schon seit dem Morgen waren Novartis Vaccines-Mitarbeiter vor Ort und den standen Passanten am Info-Desk Rede und Antwort zum Thema Community Partnertship Day und den beteiligten Einrichtungen. Für interessierte Kinder wurden Luftballons und eine süße Überraschung bereit liegen.

19. "Ukraine-Moldawien-Hilfe"
Novartis Vaccines bot auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die an diesem Tag Ihren Arbeitsplatz nicht verlassen und an einem der anderen externen Projekte teilnehmen konnten, das Projekt "Ukraine-Moldawien-Hilfe" am Standort Marburg an. Sie hatten die Möglichkeit, gebrauchte (neuwertige) Artikel für eine Spende an die "Ukraine-Moldawien-Hilfe” abzugeben.

 

Über Novartis

Novartis Vaccines in Marburg ist der deutsche Standort des Impfstoffherstellers Novartis Vaccines and Diagnostics. In Deutschland hat der Impfstoffhersteller eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht. In Deutschland ist Novartis Vaccines der führende Spezialist im Bereich von Influenza- und FSME-Impfstoffen. Novartis Vaccines and Diagnostics ist der weltweit fünftgrößte Impfstoffhersteller.

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Irene von Drigalski
Director Corporate Communications & PR Germany Novartis Vaccines
Emil-von-Behring-Str. 76, 35041 Marburg
Tel.: 06421/39 32 65, Fax: 06421/39 23 36
E-Mail: Presse.marburg@novartis.com

 

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09.01.2012 16:44 Uhr

 

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