

Pressemeldungen
Novartis weitet seine Impfstoffpipeline aus durch exklusiven Zugriff auf Schlüsseltechnologien und auf Impfstoffprogramme von Intercell
• Umfassende Allianz erweitert das Portfolio von Novartis Vaccines durch den durchgehenden Zugriff auf über 10 Projekte von Intercell in der vorklinischen und frühen Entwicklung für eine Vorauszahlung von 270 Mio Euro einschließlich Kapitalinvestition
• Zu den viel versprechenden Kandidatengehören IC43 zur Prävention von im Krankenhaus erworbenen Pseudomonas-Infektionen sowie IC47 zur Prävention von Pneumonie
• Novartis übernimmt die Federführung für die Phase-III-Entwicklung, Herstellung und Vertrieb aller Projekten die nach der Phase-II ausgewählt werden • Allianz festigt die Führungsposition von Novartis bei adjuvierten Impfstoffen durch Exklusivrechte zur Weiterentwicklung des Adjuvans IC31 bei Grippe zur Steigerung der Wirksamkeit
• Novartis übernimmt die Verantwortung für die Phase-III-Entwicklung, Herstellung und die Kommerzialisierung aller im Rahmen der Zusammenarbeit gewählten Projekte
Basel, 02.07.2007 - Novartis und Intercell AG haben eine der umfassendsten und innovativsten strategischen Allianzen der Impfstoffbranche gegründet, die die Entwicklungs-, Herstellungs- und Vertriebskapazitäten von Novartis mit der qualifizierten Forschung und der ansehnlichen Pipeline von Intercell kombiniert.
Im aktuellen F&E-Portfolio von Intercell mit zurzeit mehr als 10 potenzielle und nicht an Partner gebundenen Projekte kann Novartis eine Auswahl zur Weiterentwicklung treffen. Das wird Novartis beim Aufbau eines breiten Impfstoffangebots gegen lebensbedrohliche virale und bakterielle Krankheiten sowie das Angebot an Grippeimpfstoffen weiter stärken.
Novartis hat sich außerdem Optionsrechte für alle zukünftigen Impfstoffkandidaten gesichert, die von Intercell im Lauf der langfristigen Zusammenarbeit entdeckt werden. Das österreichische Biotechnologieunternehmen beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Suche nach neuartigen Impfstoffen zur Prävention und Behandlung von Infektionskrankheiten, für die ein erheblicher ungedeckter medizinischer Bedarf besteht.
„Diese neue Allianz nutzt das Potenzial verschiedener Impfstoffkandidaten von Intercell in Kombination mit der Forschung, Entwicklungs-, Herstellungs- und Vertriebserfahrung von Novartis“, so Jörg Reinhardt, CEO von Novartis Vaccines and Diagnostics. „Wir freuen uns sehr über diese Allianz mit Intercell, weil wir hier einen Partner gefunden haben, der unsere Vision in punkto Impfstoffforschung teilt und in weiten Kreisen der Branche als Unternehmen mit einer der innovativsten Pipelines bekannt ist.“
Zu den Projekten von Intercell, die für Novartis infrage kommen, gehört der Impfstoffkandidat IC43 für Patienten mit im Krankenhaus erworbenen Pseudomonas-Infektionen, der sich derzeit in der Phase-II-Erprobung befindet und der das Angebot an Nosokomialimpfstoffen in der Pipeline von Novartis ergänzen wird, sowie der sich derzeit in der vorklinischen Entwicklung befindende Impfstoff IV47 gegen Pneumonie bei älteren Menschen und Kleinkindern. Pseudomonas ist eine lebensgefährliche Infektion, deren Erreger als vierthäufigstes Nosokomialpathogen gilt und für mindestens zehn Prozent aller im Krankenhaus erworbenen Infektionen verantwortlich ist – insbesondere bei Brandopfern, wie aus einer Studie der US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hervorgeht. IC47 ist ein Impfstoff der nächsten Generation, der zur Prävention von Krankheiten in Verbindung mit Streptococcus pneumoniae entwickelt wird, beispielsweise gegen Lungenentzündung oder Mittelohrentzündung.
Die neu gegründete Zusammenarbeit mit Intercell folgt der Unterzeichnung einer Marketing- und Vertriebsvereinbarung im Jahr 2006 zwischen Novartis und Intercell für IC51, einem neuen Impfstoff, der derzeit in Phase-III-Studie für die Anwendung zur Vorbeugung von Infektionen mit dem Japanese Encephalitis-Virus erprobt wird.
Die Allianz wird sich insbesondere auf die Entwicklung von Impfstoffen konzentrieren, die dem Antigenidentifikationsprogramm (AIP) bei Intercell entstammen, beispielsweise die IC31-Adjuvanstechnologie auf ausgewählten Gebieten. Die AIP-Strategie von Intercell ergänzt das Reverse Vaccinology-System von Novartis, bei dem Impfstoffkandidaten auf Basis hoch konservierter Antigensequenzen ausgewählt werden.
Intercell trägt alle Kosten bis zum Ende der klinischen Phase-II-Studien, während Novartis die Verantwortung für die Phase-III-Entwicklung, Herstellung und die Kommerzialisierung aller im Rahmen der Zusammenarbeit gewählten Projekte übernimmt.
Novartis erhält außerdem die Exklusivrechte zur Weiterentwicklung des IC31-Adjuvans der nächsten Generation zur Verstärkung der Wirksamkeit von Grippeimpfstoffen. Ein mit diesem Adjuvans formulierter Grippeimpfstoff gelang im Juni 2007 in die klinische Phase-I-Erprobung. Die Rechte erstrecken sich auch auf die Weiterentwicklung von IC31 in anderen Krankheitsbereichen.
Die Entwicklung von IC31 für Grippeimpfstoffe untermauert die Führungsposition von Novartis in punkto Adjuvanstechnologie. Novartis besitzt das firmenintern entwickelte Adjuvans MF59, das als Bestandteil von Grippeimpfstoffen nachweislich das Immunsystem des Körpers stärkt und im Vergleich zu anderen Impfstoffen auch mit einer niedrigeren Dosis eines viralen Antigens Schutzwirkung vermittelt.
Die sich gegenseitig ergänzenden Forschungsstrategien beider Unternehmen gestattet zudem die Kombination der verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten zur Nutzung der vorhandenen Anlagen in Schlüsselbereichen, beispielsweise die Arbeit bei der Entwicklung therapeutischer Impfstoffe für Patienten mit Hepatitis-C-Infektion.
Finanzielle Bedingungen der Vereinbarung Novartis wird eine Vorauszahlung von 270 Millionen Euro an Intercell leisten, um über einen Zeitraum von 15 Jahren exklusive Optionsrechte für alle bestehenden nicht-partnerschaftlich gebundenen Impfstoffprojekte bzw. etwaige zukünftige Projekte nach Abschluss der klinischen Phase-II-Studien zu erhalten. Diese Vorauszahlung umfasst den Kauf von 4,8 Millionen neuer Aktien von Intercell zu einem Vorzugspreis, was die Kapitalbeteiligung an Intercell von derzeit 6,1%, erworben im Rahmen des IC51-Impfstoffvertrags 2006, auf 16,1% steigert. Der Vertrag unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen, unter anderem in den USA.
Über Novartis Novartis Vaccines and Diagnostics ist eine neue Division von Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen und Hilfsmitteln liegt. Die Division setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Novartis Vaccines und Chiron. Novartis Vaccines ist der weltweit fünfgrößte Impfstoffhersteller und der zweitgrößte Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division gehören Grippe-, Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe. Chiron steht für das Bluttest- und Molekulardiagnostik-Geschäft und arbeitet daran, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten durch Entwicklung neuartiger Bluttests. Weiter Informationen erhalten Sie auf der Webseite http://www.novartisvaccines.com
Die Novartis AG (NYSE: NVS) ist ein weltweit führendes Unternehmen, das Medikamente zum Schutz der Gesundheit, zur Heilung von Krankheiten und zur Verbesserung des Wohlbefindens anbietet. Es ist unser Ziel, innovative Produkte zu erforschen, zu entwickeln und erfolgreich zu vermarkten, um Krankheiten zu behandeln, Leiden zu lindern und die Lebensqualität kranker Menschen zu verbessern. Wir stärken gezielt unser Medikamentenportfolio, das auf strategische Wachstumsbereiche für innovative Arzneimittel, qualitativ hochwertige und kostengünstige Generika, Humanimpfstoffe und führende rezeptfreie Medikamente zur Selbstmedikation ausgerichtet ist. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2006 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 37,0 Milliarden und einen Reingewinn von USD 7,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 5,4 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 100 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.
# # #
Novartis Media Relations
John Gilardi Novartis Eric Althoff
Global Media Relations Novartis Vaccines & Diagnostics
+41 61 324 3018 (direkt) +1-510-923-3301(US direkt)
+41 79 596 1408 (mobil) +1-510-387-7604(US Mobil)
john.gilardi@novartis.com +41-79-593 4202 (CH mobil)
eric.althoff@novartis.com
Email: media.relations@novartis.com
Novartis Investor Relations
International Nordamerika
Ruth Metzler-Arnold +41 61 324 7944 Ronen Tamir +1 212 830 2433
Katharina Ambühl +41 61 324 5316 Jill Pozarek +1 212 830 2445
Nafida Bendali +41 61 324 3514 Edwin Valeriano +1 212 830 2456
Jason Hannon +41 61 324 2152
Thomas Hungerbuehler +41 61 324 8425
Richard Jarvis +41 61 324 4353
Email: investor.relations@novartis.com
‹ zurück
09.01.2012 16:44 Uhr

Haben Sie Interesse an einem beruflichen Ein- bzw. Aufstieg in der Unternehmensgruppe Novartis? Dann klicken Sie einfach hier.
Über Novartis
Novartis ist ein führender Anbieter von Medikamenten zum Schutz der Gesundheit, zur Behandlung von Krankheiten und der Verbesserung des Wohlbefindens.
Mehr zu Novartis >
Produktinformation
Für Informationen und Services rund um unsere Produkte wenden Sie sich bitte an:
com. Service Center
Telefon: 0180-222-7515
0,06 Euro pro Anruf (Festnetz), max. 0,42 Euro pro Minute (Mobilfunk)
Telefax: 08024-6465799
eMail: com.service-center
