

Pressemeldungen
Prof. Dr. Klaus Rajewsky ist Emil von Behring-Preisträger 2008
- Philipps-Universität und Novartis Vaccines gaben heute Namen des Preisträgers bekannt
- Rajewsky lehrt an Havard Medical School (USA)
Marburg, 28.02.2008 - Der Träger des Emil von Behring-Preises 2008 ist Prof. Dr. Klaus Rajewsky. Dies gaben heute die Philipps-Universität Marburg und Novartis Vaccines bekannt. Der Preis - eine der höchst dotierten deutschen Medizin-Auszeichnungen - wird am 28. Mai 2008 in einer öffentlichen Veranstaltung in der "Alten Aula" der Universität Marburg verliehen.
Den Emil von Behring-Preis vergibt die Philipps-Universität Marburg im Andenken an Emil von Behring, den ersten Nobelpreisträger für Medizin (1901). Novartis Vaccines sponsert diesen alle zwei Jahre vergebenen Preis mit jeweils 25.000 Euro.
Rajewsky wird für seine überragenden Verdienste um die Erforschung der molekularen Mechanismen des Immunsystems, insbesondere die Reaktionen und Differenzierung von B-Zellen, geehrt. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist im Bereich der Leukämieforschung (Hodgkin-Lymphom). Diese Arbeiten haben eine tiefgreifende Bedeutung für das Verständnis der B-Zell-Entwicklung und von Krebs.
Der heute 71-Jährige war von 1970 bis 2001 Professor für Molekulargenetik an der Universität zu Köln und Leiter des europäischen "Monterontondo Forschungszentrums" bei Rom. Nach seiner Emeritierung in Deutschland wechselte er an die Harvard Medical School. Der Wissenschaftler publizierte seine Forschungen in knapp 400 Veröffentlichungen in Peer Review Journalen, darunter 31 Artikel in Cell, Nature oder Science als Senior Autor. Für seine Arbeiten wurde der gebürtige Frankfurter bereits mit zahlreichen hochkarätigen Preisen ausgezeichnet, so 1994 mit dem Behring Kitasato-Preis, 1996 Robert Koch-Preis, 2001 Deutscher Krebshilfepreis und 2005 Brupbacher Prize for Cancer Research.
Dr. med. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer von Novartis Vaccines: "Der Emil von Behring-Preis hat für Novartis Vaccines einen besonderen Stellenwert: Denn nur kontinuierliches Forschen bringt Fortschritte für die Medizin und die öffentliche Gesundheit - dem erklärten Ziel von Novartis Vaccines. Prof. Rajewski hat u.a. Mausmodelle für Immundefizienzen und Morbus Crohn geschaffen, die unser Verständnis für diese Erkrankungen verbessern und auch therapeutische Ansätze liefern können."
Über Novartis
Die Novartis AG bietet verschiedene medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse der Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist vollständig auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausge-richtet und verfügt über ein vielfältiges Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen und rezeptfrei erhältlichen Produkten zur Selbstmedikation. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2007 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns (ohne Desinvestitionen 2007) einen Nettoumsatz von USD 38,1 Milliarden und einen Reingewinn von USD 6,5 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 6,4 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 98 200 Vollzeit-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.
Novartis Vaccines and Diagnostics ist eine Division von Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen und Hilfsmitteln liegt. Die Division beinhaltet zwei Bereiche: Novartis Vaccines und Chiron. Novartis Vaccines ist der weltweit fünfgrößte Impfstoffhersteller und der zweitgrößte Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division gehören Grippe-, Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe. Chiron steht für das Bluttest- und Molekulardiagnostik-Geschäft und arbeitet daran, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten durch Entwicklung neuartiger Bluttests zum Schutz der weltweiten Versorgung zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartisvaccines.com.
Novartis Vaccines in Marburg ist der deutsche Standort des Impfstoffherstellers Novartis Vaccines and Diagnostics. In Deutschland hat der Impfstoffhersteller eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises. In Deutschland ist Novartis Vaccines führender Spezialist bei Influenza- und FSME-Impfstoffen. Am Standort Marburg werden neben Grippe- und FSME-Impfstoff u.a. auch Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Tollwut hergestellt. Informationen unter www.novartis-vaccines.de.
Ansprechpartnerinnen für die Medien:
Irene von Drigalski
Leiterin Novartis Vaccines Communications
+49-6421-393265 (direkt)
Irene.vonDrigalski@novartis.com und pr.marburg@novartis.com
Dr. Viola Düwert
Pressesprecherin der Philipps-Universität
Tel.: 06421/28-26007. Fax: 06421/28-28903
E-Mail: duewert@verwaltung.uni-marburg.de
Medienmaterial
Weitere Informationen sowie Bildmaterial in unterschiedlicher Auflösung stehen Journalisten in einem geschützten Pressebereich zur Verfügung. Anmeldungen und Einloggen unter unter http://www.novartis-vaccines.de/php/presse/login.php
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09.01.2012 16:44 Uhr

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