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Pressemeldungen

Saisonale Grippeimpfung - für chronisch kranke Menschen ein Muss

· Mehr Grippe-Komplikationen bei Menschen mit chronischen Erkrankungen
· Impfung gegen saisonale Grippe bei chronisch Kranken ausdrücklich empfohlen
· Vorteile durch Einsatz von wirkverstärktem Grippeimpfstoff bei nachlassendem Immunsystem

Marburg, 09.11.2009 - Wenn in diesen Tagen die Aktion zur Impfung bestimmter Bevölkerungsgruppen gegen die Neue Grippe vom Typ H1N1 – die so genannte Schweinegrippe – beginnt, sollte eines nicht vergessen werden: Es ist nun auch höchste Zeit für die Impfung gegen die jährlich auftretende, saisonale Grippe. Der Kreis der Personen, für die die beiden Formen der Grippeimpfung empfohlen werden, unterscheidet sich zum Teil. Eine Gruppe, für die in jedem Fall beide Impfungen – gegen die Neue Grippe und die saisonal auftretende Grippe – empfohlen sind, ist die Gruppe der Menschen mit chronischen Erkrankungen. Doch gerade dieser besonders stark durch die Grippe gefährdete Personenkreis hat sich hier bisher nachlässig gezeigt - zu wenige dieser Menschen ließen sich in den letzten Jahren gegen die saisonale Grippe impfen.

Nur jeder vierte chronisch Kranke gegen saisonale Grippe geimpft

Während sich von den Über-60-Jährigen, für die die saisonale Grippe ebenfalls eine besonders große Gefahr ist, gut die Hälfte jedes Jahr impfen lässt (56% im Winter 2007/2008), sind von den chronisch kranken Menschen nur wenig mehr als ein Viertel vor der saisonalen Grippe geschützt (28% im Winter 2007/2008). Dabei kann die Infektion gerade für diese Gruppe sehr gefährlich sein, warnt Dr. Peter Lehmann, der als Internist in München häufig Grippeerkrankungen behandelt: „Bei chronisch Kranken ist die körpereigene Abwehr oft geschwächt, deshalb erkranken sie schwerer und sie leiden häufiger unter Komplikationen einer Grippe als gesunde Menschen“, so der Grippe-Experte. Zu den gefürchteten Komplikationen einer Grippe zählen laut Dr. Lehmann Lungenentzündungen, schwere Bronchitis, Herzinfarkte und Schlaganfälle. „Außerdem kann sich die chronische Erkrankung durch eine Grippe erheblich verschlimmern“, sagt Dr. Lehmann. So kann es zum Beispiel bei Asthma-Erkrankungen durch eine Grippe zu besonders schweren Asthma-Attacken kommen. Asthmatiker gehören daher wie auch Menschen mit chronischer Bronchitis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lebererkrankungen, Nierenfunktionsstörungen und angeborener oder erworbener Immunschwäche zu den Personen, für die eine Impfung gegen die saisonale Grippe ausdrücklich von den Gesundheitsbehörden empfohlen ist. „Wer an einer chronischen Erkrankung leidet und noch nicht gegen saisonale Grippe geimpft ist, sollte dies umgehend nachholen“, rät Lehmann daher.

Die Impfung gegen die saisonale Grippe ist gut verträglich. Standard-Grippeimpfstoffe sind bei gesunden, jüngeren Erwachsenen gut wirksam. Bei chronisch Kranken kann jedoch die Schutzwirkung der Impfung mit einem gewöhnlichen Grippeimpfstoff etwas geringer ausfallen. Grund ist wiederum das schwächere Immunsystem bei dieser Gruppe, das in manchen Fällen zur Folge hat, dass nach der Impfung weniger Antikörper gegen die Grippeerreger gebildet werden. Deshalb auf die Impfung zu verzichten, wäre aber völlig falsch, meint Dr. Lehmann: „Ein etwas geringerer Schutz gegen die Grippe ist in jedem Fall besser als gar keiner – gerade bei diesen besonders gefährdeten Patienten“.

Vorteile durch wirkungsverstärkten Impfstoff

Vorteile bei Menschen mit geringerer Immunfunktion bietet der Einsatz eines wirkverstärkten Grippeimpfstoffs. Ein solcher Impfstoff steht bereits seit über 12 Jahren für Menschen ab 65 Jahren zur Verfügung und hat sich bei diesem Personenkreis bewährt. Er enthält eine wirkungsverstärkende Substanz – als MF59 bezeichnet – die die Reaktion des Immunsystems auf Impfungen steigert und dazu führt, dass bei den so geimpften Senioren mehr Antikörper gegen Grippeviren gebildet werden als bei Standardimpfstoffen. Auf diese Weise wird auch bei dieser Gruppe trotz schwächeren Immunsystems ein besserer Schutz gegen die Grippe erreicht. Hinzu kommt, dass dieser Impfstoff auch noch schützt, wenn plötzlich leicht veränderte Grippeviren kursieren. Außerdem hat die Auswertung von Fallkontrollstudien gezeigt, dass bei entsprechend geimpften Senioren im Vergleich zu Ungeimpften ein erheblicher Rückgang akuter stationärer Klinikaufenthalte aufgrund von Grippe-Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung, Schlaganfällen und akuten Herzerkrankungen während der Grippesaison zu verzeichnen war. Die Impfung ist gut verträglich.

MF59 besteht im Wesentlichen aus Squalen, einer Substanz, die auch im menschlichen Körper vorkommt. Die Substanz wird nach der Impfung vollständig im Körper abgebaut.

Weitere Informationen unter: www.influenza.de


 

Über Novartis

Novartis Vaccines and Diagnostics ist eine Division von Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen liegt. Die Division umfasst zwei Bereiche: Novartis Vaccines und Novartis Diagnostics. Novartis Vaccines ist der weltweit fünftgrößte Impfstoffhersteller und der zweitgrößte Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division gehören außerdem Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe. Novartis Diagnostics entwickelt und vertreibt innovative Technologien für den frühen Nachweis von Pathogenen, um so die weltweite Blutversorgung zu schützen und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern.

Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäfts-bereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 99 000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellen¬äquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Novartis Vaccines in Marburg ist der deutsche Standort des Impfstoffherstellers Novartis Vaccines and Diagnostics. In Deutschland hat der Impfstoffhersteller eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises. In Deutschland ist Novartis Vaccines führender Spezialist bei Influenza- und FSME-Impfstoffen. Am Standort Marburg werden neben Grippe- und FSME-Impfstoff u.a. auch Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Tollwut hergestellt. Informationen unter www.novartis-vaccines.de.

 

Ansprechpartner für die Medien:

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Leiterin Communications Novartis Vaccines
+49-6421-393265 (direkt)
Irene.vonDrigalski@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

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Referentin Fach-PR/Produktkommunikation
+49-6421-395944
Stefanie.Mohr@novartis.com und presse.marburg@novartis.com


Medienmaterial

Informationen sowie Bildmaterial in unterschiedlicher Auflösung stehen Journalisten in einem geschützten Pressebereich auf der Internetseite von Novartis Vaccines zur Verfügung. Anmeldungen und Einloggen unter http://www.novartis-vaccines.de/php/presse/login.php.

Auf www.novartis-vaccines.de finden Interessierte außerdem den Em@il von Behring Newsletter. Dieser kann unter www.novartis-vaccines.de/php/newsletter/ kostenlos abonniert werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.


 

 

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09.01.2012 16:43 Uhr

 

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