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Pressemeldungen

Geschützt zum Austausch: Meningokokken-Impfung für Schüler und Studenten

- STIKO empfiehlt die Impfung gegen die Meningokokken-Serogruppen A, C, W135 und Y für Austauschschüler und –studenten
- Zahlreiche Schulen und Hochschulen im Ausland verlangen verpflichtend die Meningokokken-Impfung
- Seit diesem Jahr ist ein moderner Konjugatimpfstoff gegen die Serogruppen A, C, W und Y verfügbar

Marburg, 14.07.2010 - Bald starten wieder viele Schüler und Studenten ins Ausland, um dort ein Austauschjahr zu beginnen. Zahlen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zeigen, dass es immer mehr Studierende ins Ausland zieht. Allein 2009 wurden über 25.000 Deutsche durch den DAAD gefördert. Was oftmals nicht bekannt ist: Die Meningokokken-Impfung gehört in vielen Ländern für bestimmte Altersgruppen zum allgemeinen Impfprogramm. Häufig fordern Schulen und Hochschulen sogar den Nachweis einer Impfung. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfiehlt die Meningokokken-Impfung gegen die Serogruppen A, C, W135 und Y für Schüler und Studenten vor Langzeitaufenthalten. Gegen diese vier der fünf für den Menschen gefährlichen Meningokokken-Serogruppen steht seit diesem Jahr ein neuer, moderner Konjugat-Impfstoff zu Verfügung. Wer in folgende Länder reist, sollte sich vor der Abreise informieren, ob eine Meningokokken-Impfung gefordert wird: Australien, Belgien, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Kanada, Luxemburg, Neuseeland, Niederlande, Portugal, Schweiz, Spanien und die USA.

Unter den zwölf bekannten Meningokokken-Serogruppen rufen die fünf Serogruppen A, B, C, W135 und Y die meisten Erkrankungen hervor. Die Epidemiologie der Meningokokken ist dynamisch und unvorhersehbar – sowohl in ihrer geografischen Ausbreitung als auch in ihrem zeitlichen Auftreten. Die internationale Reisetätigkeit kann die interkontinentale Verbreitung der verschiedenen Serogruppen beschleunigen. Die dynamische Verbreitung zeigen unter anderem folgende Beispiele: War ursprünglich die Serogruppe A und in geringerem Maß die Serogruppe C für die meisten Epidemien (hauptsächlich in Afrika) verantwortlich, ist in den letzten Jahren die Serogruppe W135 (Saudi-Arabien, Türkei, West-Afrika) in den Fokus gerückt. Stetig zunehmend zeigt sich in einigen Ländern die Serogruppe Y.

So auch in den USA, einem beliebten Ziel für Austauschschüler und –studenten: Hier sind die Serogruppen B, C und Y vorherrschend. In den letzen Jahren hat die Serogruppe Y immer mehr an Bedeutung gewonnen, so ist die Fallzahl seit Mitte 1990 durch diese Serogruppe drastisch gestiegen und hat im Jahre 2008 fast 40 % erreicht.

Ein weiteres Beispiel für die Unberechenbarkeit der Meningokokken-Epidemiologie sind 14 Erkrankungen durch die Serogruppe W135 im Süden Floridas in der Zeit von Dezember 2008 bis April 2009. Vier der 14 Fälle endeten tödlich. Davon betroffen war auch ein 26-jähriger britischer Tourist

Das Risiko während einer Reise an einer invasiven Meningokokken-Infektion zu erkranken, ist je nach epidemiologischer Lage unterschiedlich hoch. Verschiedene Faktoren können dabei eine Rolle spielen. So ist die Gefahr zu erkranken höher, wenn sich viele Menschen an einem Ort befinden. Ebenso ist das Risiko erhöht wenn während des Aufenthalts ein enger Kontakt zur lokalen Bevölkerung mit zum Teil hoher Trägerrate besteht. Reisende können zudem als asymptomatische Träger und somit als potenzielle Überträger von Meningokokken fungieren. Sie können Meningokokken-Serogruppen in ihr Heimatland einschleppen, deren Vorkommen hier ungewöhnlich oder selten ist.

Über Novartis

Novartis bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2009 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 44,3 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,5 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 100 000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.
 
Novartis Vaccines und Diagnostics
ist eine Division von Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen liegt. Die Division umfasst zwei Bereiche: Novartis Vaccines und Novartis Diagnostics. Novartis Vaccines ist der weltweit fünftgrößte Impfstoffhersteller und der zweitgrößte Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division gehören außerdem Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe. Novartis Diagnostics entwickelt und vertreibt innovative Technologien für den frühen Nachweis von Pathogenen, um so die weltweite Blutversorgung zu schützen und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern.
 
Novartis Vaccines in Marburg ist der deutsche Standort des Impfstoffherstellers Novartis Vaccines and Diagnostics. In Deutschland hat der Impfstoffhersteller eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises. In Deutschland ist Novartis Vaccines führender Spezialist bei Influenza- und FSME-Impfstoffen. Am Standort Marburg werden neben Grippe- und FSME-Impfstoff u.a. auch Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Tollwut hergestellt. Informationen unter http://www.novartis-vaccines.de.

 

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+49-6421-393265 (direkt)
Irene.vonDrigalski@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

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Referentin Fach-PR / Produktkommunikation Novartis Vaccines
+49-6421-395944 (direkt)
Stefanie.Mohr@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

 

Medienmaterial

Informationen sowie Bildmaterial in unterschiedlicher Auflösung stehen Journalisten in einem geschützten Pressebereich auf der Internetseite von Novartis Vaccines zur Verfügung. Anmeldungen und Einloggen unter http://www.novartis-vaccines.de/php/presse/login.php.

Auf http://www.novartis-vaccines.de/ finden Interessierte außerdem den Newsletter Vaccines Information. Dieser kann unter www.novartis-vaccines.de/php/newsletter/ kostenlos abonniert werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.

 

 

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09.01.2012 16:43 Uhr

 

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