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Pressemeldungen

Erster „Welt Meningitis Tag“ am 25. April

· Ziel des ersten „Welt Meningitis Tages“: Steigerung des Bewusstseins für Meningitis (Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute)
· Besonders gefürchtet: Meningitis verursacht durch Meningokokken
· Novartis Vaccines führend bei der Entwicklung von neuen Impfstoffen gegen Meningokokken

Marburg, 16.04.2009 - „Meningitis kennt keine Ländergrenzen – jeden kann es treffen“, so die Confederation of Meningitis Organisations (COMO)*, die am 25. April 2009 den ersten Welt Meningitis Tag (World Meningitis Day) veranstaltet. Der Begriff Meningitis bezeichnet eine Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningen). Ziel dieses neu geschaffenen Tages ist die Erhöhung des Bewusstseins für diese gefährliche Erkrankung, die zu bleibenden Schäden führen kann und schlimmstenfalls tödlich endet. COMO ist ein internationaler Zusammenschluss von 24 nationalen Meningitis-Organisationen aus 20 Ländern, der sich die Elimination von Hirnhautentzündungen zum Ziel gesetzt hat.
 
Ursache für eine Meningitis können Viren oder Bakterien sein. Besonders gefürchtet sind Erkrankungen, die durch Meningokokken-Bakterien verursacht werden. Denn diese können sehr schwer und rasant verlaufen. Tückisch sind hierbei die unspezifischen Krankheitsanzeichen zu Beginn einer Infektion, die ein rechtzeitiges Erkennen und Behandeln der Erkrankung schwierig machen. „Deshalb spielen Impfstoffe bei der Bekämpfung von Meningokokken-Erkrankungen eine lebensrettende Rolle. Novartis Vaccines nimmt diese Herausforderung an und engagiert sich bei der Entwicklung von hoch wirksamen und sicheren Impfstoffen gegen Meningokokken“, so Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer von Novartis Vaccines. Impfstoffe gegen Meningokokken C stehen bereits seit einigen Jahren zur Verfügung. Gegen weitere Meningokokken-Gruppen befinden sich Impfstoffe von Novartis Vaccines in der Entwicklung.
 
Kombinierter Impfstoff gegen Meningokokken-Gruppen A, C, W und Y
Die weltweite Verbreitung der Meningokokken-Bakterien ist verschieden – In Deutschland beispielsweise dominieren die Meningokokken-Gruppen B und C. In den USA überwiegen die Meningokokken-Gruppen B, C und Y. Inzwischen ist die Serogruppe Y für annähernd ein Drittel der Meningokokken-Erkrankungen in den USA verantwortlich. 
Bislang in Deutschland erhältliche Impfstoffe gegen die Meningokokken-Gruppen A, C, W und Y haben den Nachteil, dass sie bei Säuglingen und Kleinkindern nur wenig wirksam sind. Ein neuer, sich in der Entwicklung befindlicher Impfstoff von Novartis Vaccines soll bald auch für diese hoch gefährdete Gruppe optimalen Schutz bieten.
 
Meningokokken B fordern die Medizin weiterhin heraus
Gegen Meningokokken B, die in Deutschland die Mehrheit aller Meningokokken-Erkrankungen verursachen, ist es bislang nicht gelungen, einen breit wirksamen Impfstoff zu entwickeln. Doch auch hier gibt es Licht am Ende des Tunnels: Ergebnisse aus klinischen Untersuchungen mit einem sich ebenfalls in der Entwicklung befindlichen Impfstoff geben erstmals Anlass zur Hoffnung, dass auch gegen diese Meningokokken-Gruppe in Zukunft eine Impfung möglich sein könnte.
 
Meningokokken C-Impfung in Deutschland empfohlen
Von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin wird die Meningokokken C-Impfung für Kleinkinder im zweiten Lebensjahr empfohlen. Sie kann problemlos mit anderen Routineimpfungen kombiniert werden. Wird dieser Zeitpunkt verpasst, sollte die Impfung bis zum vollendeten 17. Lebensjahr nachgeholt werden.

Weitere Informationen zum Welt Meningitis Tag gibt es hier: www.comoonline.org/
*http://www.nmaus.org
 
Auf einen Blick: www.meningitis.de:
· Ausführliche Informationen zu Meningokokken
· Alles zu Meningokokken-Impfungen
· Download von Informationsbroschüren

 

Über Novartis
Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen, kostengünstigen generischen Medikamenten sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 96 700 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Novartis Vaccines and Diagnostics ist eine Division von Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen und Hilfsmitteln liegt. Die Division beinhaltet zwei Bereiche: Novartis Vaccines und Chiron. Novartis Vaccines ist der weltweit fünftgrößte Impfstoffhersteller und der zweitgrößte Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division gehören Grippe-, Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe. Chiron steht für das Bluttest- und Molekulardiagnostik-Geschäft und arbeitet daran, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten durch Entwicklung neuartiger Bluttests zum Schutz der weltweiten Versorgung zu verhindern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartisvaccines.com.

Novartis Vaccines in Marburg ist der deutsche Standort des Impfstoffherstellers Novartis Vaccines and Diagnostics. In Deutschland hat der Impfstoffhersteller eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises. In Deutschland ist Novartis Vaccines führender Spezialist bei Influenza- und FSME-Impfstoffen. Am Standort Marburg werden neben Grippe- und FSME-Impfstoff u.a. auch Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Tollwut hergestellt. Informationen unter www.novartis-vaccines.de.

 

Ansprechpartner für die Medien:

Irene von Drigalski
Leiterin Communications Novartis Vaccines
+49-6421-393265 (direkt)
Irene.vonDrigalski@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

Stefanie Mohr 
Referentin Fach-PR/Produktkommunikation 
+49-6421-395944 
Stefanie.Mohr@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

Medienmaterial
Informationen sowie Bildmaterial in unterschiedlicher Auflösung stehen Journalisten in einem geschützten Pressebereich auf der Internetseite von Novartis Vaccines zur Verfügung. Anmeldungen und Einloggen unter http://www.novartis-vaccines.de/php/presse/login.php.
Auf www.novartis-vaccines.de finden Interessierte außerdem den Em@il von Behring Newsletter. Dieser kann unter www.novartis-vaccines.de/php/newsletter/ kostenlos abonniert werden.
Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.

 

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09.01.2012 16:43 Uhr

 

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