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Pressemeldungen

Novartis zeigt Produktionsanlage und informiert über Fortschritte bei der Produktion eines Influenza A (H1N1) Impfstoffs

· Novartis Vaccines and Diagnostics CEO Dr. Andrin Oswald erläutert der internationalen Presse in Marburger Zellkulturanlage die Novartis Pandemie-Aktivitäten
· Novartis Vaccines in Marburg liefert mit moderner Zellkulturanlage und der Produktion von MF59 wichtigen Beitrag für die weltweite Versorgung im Falle einer Grippe-Pandemie
· Zellkulturtechnologie und das bewährte Adjuvans MF59 erweitern Novartis Beitrag zur Pandemievorsorge

Marburg, 30.06.2009 - Novartis hat mit der Produktion von Influenza A (H1N1)-Impfstoff begonnen, und zwar sowohl in der Zellkulturanlage in Marburg als auch in den Anlagen in Siena und Liverpool, die mit der traditionellen Ei-basierten Produktionstechnologie arbeiten. "Wir setzen auf beide Technologien, um so die größtmögliche Kapazität zu erreichen", so Dr. Andrin Oswald, CEO von Novartis Vaccines and Diagnostics bei einem Pressetermin in Marburg. 

Am 12. Juni hatte das Unternehmen die Fertigstellung der ersten Charge eines Influenza A(H1N1)-Impfstoffes auf der Basis eines Wildvirusstammes in der Marburger Zellkulturanlage abgeschlossen. Innerhalb von 60 Tagen war es gelungen, die ersten Chargen herzustellen und mit Produkttests für die anstehenden klinischen Studien zu beginnen.

Novartis wird im laufenden Jahr die Kapazität der Zellkulturanlage verdoppeln. Die Kapazität für den Wirkverstärker (Adjuvans) MF 59, mit dem die Immunantwort verstärkt wird, wird derzeit um den Faktor 2,5 hochgefahren. Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer von Novartis Vaccines: "Dank MF 59 können wir mit geringeren Dosen Antigen im Pandemieimpfstoff arbeiten. Wir setzen MF 59 schon über 12 Jahren ein und es wurde mehr als 40 Millionen mal verimpft. Es hat sich gezeigt, dass MF59 die Wahrscheinlichkeit erhöht, über eine sogenannte "Cross-Protection" auch im Falle sich verändernder Grippeviren zu schützen."

Dr. Andreas Brutsche, Technischer Leiter bei Novartis Vaccines: "Dass wir heute so weit sind, verdanken wir dem Einsatz der Mitarbeiter am Standort und auch der guten Zusammenarbeit mit Experten an anderen Novartis Standorten sowie dem Institut für Virologie der Universität Marburg."

Über Novartis
Novartis Vaccines and Diagnostics ist eine Division von Novartis, die sich hauptsächlich mit der Entwicklung präventiver Behandlungsmethoden befasst. Die Division besteht aus zwei Geschäftsbereichen: Novartis Vaccines und Chiron. Novartis Vaccines ist der fünftgrößte Hersteller von Impfstoffen weltweit und zweitgrößter Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division zählen die Impfstoffe gegen Meningokokken, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe. Chiron, der Geschäftsbereich für Bluttests und Molekulardiagnostik, befasst sich damit, der Ausbreitung von Infektionskrankheiten vorzubeugen, indem er neuartige Hilfsmittel zur Blutuntersuchung entwickelt, welche die weltweiten Blutvorräte schützen.

Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschließlich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 98 000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

Novartis Vaccines in Marburg ist der deutsche Standort des Impfstoffherstellers Novartis Vaccines and Diagnostics. In Deutschland hat der Impfstoffhersteller eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Fir­mengründer Emil von Behring zurückgeht, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises. In Deutschland ist Novartis Vaccines führender Spezialist bei Influenza- und FSME-Impfstoffen. Am Standort Marburg werden neben Grippe- und FSME-Impfstoff u.a. auch Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Tollwut hergestellt. Informationen unter http://www.novartis-vaccines.de.

Ansprechpartner für die Medien:

Eric Althoff
Novartis Global Media Relations

+41 61 324 7999 (direkt)
+41 79 593 4202 (mobil)
eric.althoff@novartis.com

Irene von Drigalski
Communications Novartis Vaccines
+49-6421-393265 (direkt)
Irene.vonDrigalski@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

E-Mail: media.relations@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

Medienmaterial
Informationen sowie Bildmaterial in unterschiedlicher Auflösung stehen Journalisten in einem geschützten Pressebereich auf der Internetseite von Novartis Vaccines zur Verfügung. Anmeldungen und Einloggen unter http://www.novartis-vaccines.de/php/presse/login.php.
Auf www.novartis-vaccines.de finden Interessierte außerdem den Em@il von Behring Newsletter. Dieser kann unter www.novartis-vaccines.de/php/newsletter/ kostenlos abonniert werden.
Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.

 

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09.01.2012 16:43 Uhr

 

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