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Pressemeldungen

Novartis investiert in Qualität – und in den Standort Marburg

- Erstes Gebäude auf dem neuen MARS*-Gelände ging nach 15 Monaten Bauzeit im Januar 2010 in Betrieb
- Alle am Standort hergestellten Novartis-Impfstoffe werden im neuen Qualitätskontrollgebäude getestet
- Modernste Technik im neuen Zuhause

Frankfurt/Marburg, 24.02.2010 - Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem Top-Management von Novartis V&D eröffneten heute symbolisch das neue, hochmoderne Qualitätskontroll-Gebäude auf dem MARS*-Gelände in Marburg Görzhausen. In dem Neubau werden seit Januar 2010 alle von Novartis in Marburg hergestellten Impfstoffe getestet. Das in nur 15 Monaten errichtete Gebäude bietet 160 hochqualifizierten Mitarbeitern anspruchsvolle Arbeitsplätze. Die Gäste, unter ihnen Dieter Posch, Hessischer Minister für Wirtschaft und Egon Vaupel, Oberbürgermeister der Stadt Marburg, konnten sich selbst bei einem Rundgang gemeinsam mit Dr. Andrin Oswald, CEO Novartis Vaccines and Diagnostics und Dr. Susanne Martz, Head Quality Assurance von Novartis Vaccines and Diagnostics von der neuesten Technik in dem hochmodernen Gebäude überzeugen.
 
Dr. Susanne Martz überreichte zur Eröffnung der jüngsten Mitarbeiterin der Qualitätskontrolle, Katharina Trieschmann, symbolisch ein übergroßes Laborgefäß: "Wir haben hier ein hochmodernes Gebäude auf den neuesten Stand der Technik errichtet, das sich durch Flexibilität, Schnelligkeit und Sicherheit auszeichnet. Wir haben darauf Wert gelegt, dass die Labore mit der neuesten Generation von Isolatoren ausgestattet werden. Außerdem ist das Gebäude bautechnisch bereits so vorbereitet, dass es uns jederzeit möglich ist, den Bereich der Hochsicherheitslabore bei Bedarf zu erweitern." Novartis Behring könne damit auch in diesen zusätzlichen Bereichen mit Krankheitserregern wie Tollwut-, FSME- und Grippeviren arbeiten. Durch diese Flexibilität sei die Qualitätskontrolle sehr gut für zukünftige Pandemien vorbereitet, so Martz. Neueste Testmethoden ermöglichen es in Zukunft, produktionsbegleitend noch schneller und exakter durchzuführen.
 
Die weltweite Bedeutung des Qualitätskontrollgebäudes unterstrich Dr. Andrin Oswald: "Für Novartis Vaccines and Diagnostics ist diese Investition in Qualität eine strategische Entscheidung und ein Bekenntnis für den Marburger Produktionsstandort mit seinen hochqualifizierten Mitarbeitern. Das Gebäude ist Teil unserer globalen Strategie und das aus mehreren Gründen: Zum einen werden hier auch Produkte unserer anderen Standorte getestet, zum anderen gehen die Marburger Impfstoffe in die ganze Welt. Mit dieser Investition können wir weiterhin weltweit Patienten höchste Qualitätsstandards für unsere lebensrettenden Impfstoffe bieten." Alle am Standort produzierten Impfstoffe werden hier getestet – produktionsbegleitend als auch vor der Freigabe. Dazu gehören sowohl klassische Impfstoffe wie die zur Vorbeugung von Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Tollwut und Zeckenencephalitis (Frühsommer-Meningoencephalitis, FSME) als auch der Zellkultur-Grippeimpfstoff und der zukünftige Meningokokken ACWY-Konjugatimpfstoff -, bevor sie dann in 59 Länder exportiert werden.
 
Der Hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Dieter Posch sagte in seiner Ansprache: „Novartis Behring trägt sowohl durch seine Exporte als auch durch die Investition in die Qualitätskontrolle sowie in das gesamte MARS-Projekt dazu bei, Hessen zu einer der stärksten Wirtschaftsregionen Europas zu machen.“

Egon Vaupel, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, brachte das Engagement auf den Punkt: "Für das „Herz“ der Qualitätskontrolle engagiert sich die Stadt Marburg gerne, um das soziale wie wirtschaftliche Engagement von Novartis Behring am Standort zu unterstützen."

Das gesamte MARS*-Projekt ist mit 168 Mio Euro Gesamtprojektkosten eine der größten Investitionen im Pharmabereich in Hessen in den letzten 5 Jahren. In den letzten drei Jahren hat Novartis über 186 Mio Euro in den Standort in Marburg investiert. Die Gesamteröffnung der Produktionsanlagen für Impfstoffe gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) und Tollwut plant Novartis Behring für das 3. Quartal 2010.

* MARS= MARburger Standortentwicklung

 

Über Novartis

Novartis bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2009 erzielten die fortzuführenden Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 44,3 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,5 Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 100 000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.
 
Novartis Vaccines und Diagnostics ist eine Division von Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen liegt. Die Division umfasst zwei Bereiche: Novartis Vaccines und Novartis Diagnostics. Novartis Vaccines ist der weltweit fünftgrößte Impfstoffhersteller und der zweitgrößte Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten der Division gehören außerdem Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe. Novartis Diagnostics entwickelt und vertreibt innovative Technologien für den frühen Nachweis von Pathogenen, um so die weltweite Blutversorgung zu schützen und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern.
 
Novartis Behring in Marburg ist der deutsche Standort des Impfstoffherstellers Novartis Vaccines and Diagnostics. In Deutschland hat der Impfstoffhersteller eine mehr als 100-jährige Tradition, die auf den Firmengründer Emil von Behring zurückgeht, den ersten Träger des Medizin-Nobelpreises. In Deutschland ist Novartis Behring führender Spezialist bei Influenza- und FSME-Impfstoffen. Am Standort Marburg werden neben Grippe- und FSME-Impfstoff u.a. auch Impfstoffe gegen Diphtherie, Tetanus und Tollwut hergestellt. Informationen unter www.novartis-behring.de.

Ansprechpartner für die Medien:

Irene von Drigalski
Leiterin Communications Novartis Behring
+49-6421-393265 (direkt)
Irene.vonDrigalski@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

Dr. Volker Husslein
PR-Manager
+49-6421-394133
Volker.Husslein@novartis.com und presse.marburg@novartis.com

 

Medienmaterial

Informationen sowie Bildmaterial in unterschiedlicher Auflösung stehen Journalisten in einem geschützten Pressebereich auf der Internetseite von Novartis Behring zur Verfügung. Anmeldungen und Einloggen unter http://www.novartis-behring.de/php/presse/login.php.

Auf www.novartis-behring.de finden Interessierte außerdem den Em@il von Behring Newsletter. Dieser kann unter www.novartis-behring.de/php/newsletter/ kostenlos abonniert werden.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar.

 

 

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10.08.2010 11:54 Uhr

 

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